DOMINIKUS-ZIMMERMANN-REALSCHULE
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Was verbirgt sich hinter dem Comenius Programm?
Das Comenius - Programm ist eine der vier Säulen des „Programms für lebenslanges Lernen“, das die EU ins Leben gerufen hat.
COMENIUS richtet sich an Schulen wie auch an Einrichtungen und Organisationen der Schulverwaltung.
Bereiche, die das Comenius Programm beinhaltet:
* Schulpartnerschaften
* Lehrerfortbildung und -assistenten
* Comenius Netzwerke
* Multilaterale Projektkooperationen
Ziele, die das Comenius Programm verfolgt:
* Förderung der Zusammenarbeit europäischer Schulen in verschiedenen Ländern
* Entwicklung und Vertiefung der Kenntnis über die Vielfalt europäischer Kulturen
* Verbesserung von Fremdsprachenkenntnissen
* Steigerung von Teamfähigkeit und sozialer Kompetenzen
* Entwicklung einer fortschrittlichen wissensbasierten Gesellschaft.
* Entstehung einer aktiven europäischen Bürgerschaft
* Toleranz gegenüber anderer Kulturen
* Unterstützung der Schüler beim Erwerb lebensnotwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten

Genaue Informationen zu Commenius und den Projekten finden Sie hier im Internet.
Wer war eigentlich Comenius?
Johann Amos Comenius, eigtl. Jan Amos Komenský, wurde am 28. März 1592 in Nivnice in Südmähren geboren und starb 78 Jahre später am 15. November 1670 in Amsterdam.
Er war wie auch sein Vater Mitglied der Böhmischen Brüder, einer evangelischen freikirchlichen Gemeinschaft, deren Bischof er im Jahre 1648 wurde. Seine theologischen wie auch pädagogischen Tätigkeiten führten Comenius sein Leben lang durch ganz Europa, wo er bei Philosophen wie auch Intellektuellen Ansehen erwarb.
Comenius zählt neben Wolfgang Ratke (1571 – 1635) zu den sog. Reformdidaktikern der Barock-Pädagogik.

Er gilt als der erste große Theoretiker einer systematischen und umfassenden Pädagogik. Seiner Ansicht nach muss man „der Natur folgen“, um das richtige Verfahren der formatio hominis (Menschenbildung) zu finden. Dieses Motiv wird im weiteren Verlauf der Jahrhunderte, insbes. zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei den Reformpädagogen wie Rousseau, Pestolozzi und Fröbel von größter Bedeutung werden. Comenius „pansophische Erziehungs- und Bildungslehre“ (Pansoph = der Allwissende) basiert auf der Unterscheidung zwischen der Hinführung zum Glauben (pietas), der Erziehung in den Sitten (mores) und der Einführung in das geistige Verstehen und Können (eruditio).
Dabei legt er Wert darauf, Allen Alles vollständig zu lehren („omnes omnia omnino“). Das bedeutet: Weisheit als Erziehungsziel für Jungen und Mädchen aller Stände und dies in einer völlig zwangfreien Umgebung. Dadurch werden die Heranwachsenden auf den von Gott vorbestimmten wahren Weg geführt. Comenius Methoden dabei sind aktueller denn je, so lassen sich mit ihnen Schlagwörter wie Handlungsorientierung, Anschauung oder Selbsttätigkeit verbinden. Comenius strebt eine Besserung der Lebensverhältnisse durch Bildung an. Der Grundstein der Pädagogik vom Kinde her (s. Maria Montessori) ist somit gelegt. Entscheidend ist, dass Comenius all seine Ziele im Einklang mit den von Gott und der Natur gegebenen Gesetzen erreichen möchte.
